Wenn Du das Universum verstehen willst, dann denke in Kategorien wie Energie, Frequenz und Vibration (Nikola Tesla)

Zur Begriffsklärung „Freie Energie“ (Quelle: http://nextom.wordpress.com/zweite-seite/harald-kautz-vella/)
Deutschland ist tief gespalten. Ein Teil der Bevölkerung – der Teil, der seine Informationen überwiegend über Foren und newsgroups aus dem Internet bezieht – wartet auf die Markteinführung der „Freien Energie“. Der Rest, der die etablierte Presse und die Nachrichten im Fernsehen verfolgt, hat entweder noch nie von Freier Energie gehört oder hält sie für die Spinnerei von unbelehrbaren Garagenbastlern, die versuchen etwas zu erschaffen, bei dem doch schon vor 200 Jahren bewiesen wurde, dass es das nicht gibt.
Für die, die noch nie davon gehört haben: Freie Energie-Geräte sind Geräte, die den Energieerhaltungssatz brechen (oder als offenes System einfach umgehen) und so in der Lage sind, ohne externe Energiequelle Energie bereitzustellen – Freie Energie. So etwas wie ein Perpetuum Mobile.
Die Diskussion zwischen den beiden Lagern der gespaltenen Republik ist heftig, oft gehässig, und hat mitunter den Charakter eines Glaubenskrieges. Mein Gefühl sagt mir, dass die Gruppe der Freie-Energie-Gläubigen zahlenmäßig zwar kleiner ist, aber über die Jahre dazu gewinnt.
Was bisher geschah…
In der Antike ging es den Philosophen, den damaligen „Wissenschaftlern“, um die reine Erkenntnis, und weniger um Ingenieurskunst. Sie betrachteten das Weltall ganzheitlich und erkannten eine Wahrheit: Alles wirbelte, das Wasser, die Luft, die Galaxien. Das Universum war Wirbel und Perpetuum Mobile in einem. Dort wo man von den Sternen sprach, sah man eine immerfort drehende Himmelsmechanik. Ansonsten gab es Naturerscheinungen: Feuer, Bewegung, Wärme, Licht, Blitze und diesen witzigen Umstand, dass alles was man fallen lässt auf dem Boden landet. Und man wusste, dass man für unterschiedliche Verrichtungen mehr oder weniger Kraft brauchte.
Später kamen die exakten Wissenschaften und man legte mehr Wert auf die Ingenieurskunst. Hier ging es um die Verwandlung der Erscheinungsformen, vor allem sollte aus Brennstoff Wärme und Bewegung werden. Und diese Vorgänge sollten berechenbar gemacht werden. Dazu brauchte es abstrakte Begriffe wie „Energie“
In der Wikidepia stehen zum Begriff Energie ein paar aufschlussreiche Dinge:
Der Begriff „Energie“ wurde von dem schottischen Physiker William John Macquorn Rankine im Jahr 1852 im heutigen Sinn in die Physik eingeführt und leitet sich aus dem Griechischen ab: ab: εν = in, innen und εργον = Werk, Wirken. Der neue Begriff Energie war notwendig, damit keine Verwechslung mit dem Begriff „Kraft“ möglich ist. Früher wurde versucht, Energie mit dem Kraftbegriff zu definieren und gelangte zu Begriffen wie „lebendige Kraft“ und „Erhaltung der Kraft“. Dies ist einerseits physikalisch falsch, andererseits kann dies nur für mechanische Energie angewandt werden – bei anderen Energieformen (thermisch, chemisch, etc.) ist die Definition der Energie über den Kraftbegriff sinnlos.
Die Energie E eines Systems lässt sich selbst nicht direkt messen. Man kann Hilfsgrößen messen und daraus den Betrag errechnen.
Der Begriff Energie entsprang also aus der Notwendigkeit, verschiedene Erscheinungsformen der Natur über eine abstrakte Größe quantitativ zueinander in ein Verhältnis zu setzen. Die Mechanik beschrieb das Wechselspiel bewegter und
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über Hebel und Stöße wechselwirkender Massen. Die Thermodynamik beschreibt das Verhältnis von Bewegung, Druck, Dichte- und Wärmeveränderung in Idealen Gasen. Das brauchte man für die Konstruktion von Dampfmaschinen. Die Gravitationslehre beobachtet die Änderung von Bewegungszuständen im freien Flug oder Fall, und beschreibt diese mathematisch als Kraftfeld. Das brauchte man für die Berechnung der Flugbahnen ballistischer Geschosse. Die Elektrodynamik als letztes Kind dieser Denkrichtung beschrieb das Verhältnis zwischen elektromagnetischen Feldern, der Bewegung von Magneten, stromdurchflossenen Leitern und der dabei entstehenden Wärme. Das war damals mehr so eine Spielerei im Labor. Aber bekanntlich eine, die einiges nach sich zog. Und immer stand die abstrakte Größe Energie am Anfang oder Ende des Formelwerkes und bildete die Brücke, um die verschiedenen Erscheinungsformen untereinander in eine mathematisch fassbares Verhältnis zu setzen.
Der einzige Mensch der es aus damaliger Sicht geschafft hatte, diesem Formelwerk zu trotzen, war Johann Ernst Elias Bessler (* 1680 in Zittau; † 30. November 1745 in Fürstenberg), Künstlername Orffyreus. Er war Kommerzienrat des Landgrafen Karl von Hessen-Kassel und behauptete zu seiner Zeit, zum Bau funktionstüchtiger Perpetua Mobilia in der Lage zu sein. Bessler hat mehrfach derartige Maschinen in verschiedenen Städten (Gera, Merseburg, Kassel) vorgeführt und auch von fachkundigen Kommissionen untersuchen lassen, die zum Teil deren Funktionieren bestätigten und einen Betrug ausschlossen. Der längste Probelauf dauerte 54 Tage in einem versiegelten Raum. Das eigentliche Antriebsprinzip konnte nicht ergründet werden, da Bessler einen Einblick in die trommelförmigen Räder mit der Begründung verweigerte, so die Rechte an seiner Erfindung zu schützen. Zudem hatte er die Angewohnheit, seine Maschinen jeweils relativ rasch wieder zu zerstören. Bessler starb und nahm sein Wissen mit ins Grab.
Seit 1775 nahm die Französische Akademie der Wissenschaften keine Arbeiten mehr zum Thema an. In Stockholm wurde regelrecht ein Verbot ausgesprochen, da zu viele Wissenschaftler ihre Lebenszeit mit dem Bau vermeintlicher Perpetua Mobilia vergeudet hatten.
Mit der beginnenden Industrialisierung wuchs also das Bedürfnis der Ingenieure nach einer abstrakten Größe, um die verschiedenen Naturerscheinungen mathematisch in ein Verhältnis zueinander setzen zu können. So kam es zur Formulierung und Etablierung der Energieerhaltungssätze im wissenschaftlichen Bewusstsein der Forschergemeinde. Und diese Sätze waren schon brauchbar. Sie waren nicht nur die Voraussetzung um überhaupt aus der Große einer Erscheinungsform die Größe einer anderen Erscheinungsform vorausberechnen zu können. Sie bestätigten sich in den Versuchen in der klassischen Mechanik, in der sonnennahen Himmelmechanik, in der Thermodynamik idealer Gase (nur aus einem Stoff bestehend) und in der Elektrodynamik samt der Transversalwellen (z.B. Licht).
Allerdings war’s das dann auch schon. In den Randbereichen der Sonnensysteme stimmen die Beobachtung nicht mehr mit der Theorie überein, bei Zweistoffgemischen gehorchen nur noch 1/3 der Systeme den Gesetzen der Thermodynamik, Dreistoffsysteme weichen eigentlich immer von den vorausberechneten Zuständen ab. In der nicht-linearen Dynamik, insbesondere an Wirbelsystemen, konnten die Hauptsätze der Thermodynamik überhaupt nicht nachgewiesen werden. In Gegenteil: selbstorganisierende Strukturen wie Tornados oder Kavitationsbläschen konzentrieren und/oder produzieren „Energie“ nach belieben. Aber den Ingenieuren ging es um Maschinen. Da wirbelte nichts, da war
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alles fest miteinander verbunden und lief rund. Die kleinen Abweichungen von der Theorie z.B. bei Dreistoffgemischen in Brennkammern waren zu verschmerzen. Zweifel an der Energieerhaltung hätte dem ganzen Formelwerk der Physik den Boden entzogen.
Es ist aber nicht so, dass es da keine Ausbruchsversuche gab. Viktor Schauberger beobachtete über Jahre in den österreichischen Waldbächen die Dynamik von Wasserwirbeln und versuchte die beobachtete Selbstbeschleunigung zur Energiegewinnung zu nutzen. Nicola Tesla, der Erfinder des Wechselstroms, experimentierte mit allerlei Wellen; Schall und Elektromagnetischen Wellen inklusive Longitudinal und Skalarwellen, zwei exotischere Lösungen der allgemeinen Schwingungsgleichung, die bei der Begründung der Elektrodynamik mangels Messbarkeit unter den Tisch gefallen waren. Sein größter Traum: die drahtlose Übertragung von Energie.
Hier kommt eine weitere Komponente in die Geschichte: die wirtschaftlichen Interessen.
Nicola Tesla arbeitete für Georg Westinghouse, der in Kalifornien Kraftwerke und Kupferminen besaß. Der von Tesla propagierte Wechselstrom war für Westinghouse der Schlüssel zum Erfolg, denn Wechselstrom ließ sich auf Transformatoren hoch spannen und somit relativ verlustfrei über große Distanzen transportieren. Das diente beiden Geschäftsbereichen. Kalifornien wurde elektrifiziert. Und auch die Kupferminen florierten.
Dann aber hatte Tesla erste Erfolge mit der drahtlosen Übertragung durch Skalarwellen und stellte fest, dass auf bestimmten Resonanzfrequenzen auf der Empfängerseite mehr ankam als beim Sender losgeschickt wurde. Das hätte nicht nur die Tonnen von Kupfer überflüssig gemacht, die über Land verlegt wurden, sondern auch die Kraftwerke. Tesla wurde gefeuert. Sein Privatvermögen reichte nicht, um die riesigen Sende- und Empfangsanlagen aus eigener Kraft fertig zu stellen, und er kehrte verarmt nach Europa zurück.
Auch in der Automobilindustrie war damals die Zeit der großen Weichenstellungen. Tesla hatte einen Frei-Energie-Motor für Autos entwickelt und erfolgreich vorgeführt. Ford stand damals vor der Wahl, mit welchem Antrieb der Ford T ausgerüstet werden sollte. Es war das erste in Fließbandarbeit produzierte Modell der Automobilgeschichte – bekannt auch unter dem Namen Tin Lizzie. Henry Ford verhandelte mit der Mineralöl-Industrie, hatte aber auch einen ein Auge auf Alkohol als Brennstoff geworfen. Und auf den Freie-Energie-Motor von Tesla. Mit Mineralöl war am meisten Geld zu verdienen und die Vorräte an Öl schienen damals unbegrenzt, aber Ford hatte Angst vor möglichen Kartellbildungen und wollte sich gegen Preiswucher beim Benzin absichern. Also wurde in den ersten 40tausend Ford-T Modellen noch eine Komponente des Tesla-Antriebs eingebaut. Der Magneto, der den Verbrennungsmotor mit Zündspannung versorgte, sollte nach der Montage eines hufeisenförmigen Kobald-Samarium-Magneten 30 PS Freie Energie liefern können. Diese Geschichte ist natürlich nicht gesichert, aber so in etwa wird sie überliefert. Immerhin ist es im Jahr 2007 mit etwas Glück möglich, einen intakten Magneto auf ebay zu ersteigern.
Aber zurück zu reinen Physik: es geht eigentlich nicht um die Frage ob die Energieerhaltungssätze gelten, es geht um die Frage, ob es so etwas wie Energie überhaupt gibt. Das einzige was wir genau wissen ist, dass es Bewegung gibt. Bewegung und Zustände des Raumes, die lokal eine Bewegungsänderung von Massen, Magneten und bewegten oder unbewegten Ladungen hervorrufen.
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Wissenschaftsgeschichtlich ist es so, dass „Energie“ eine abstrakte Rechengröße darstellt, die bei einer Beschreibung eines sehr kleinen Ausschnitts unserer Realität sinnvoll ist. Es ist die Gewohnheit, die uns suggeriert, es gäbe da eine „stoffliche Entsprechung“. Vielleicht ist die Formel E = mc2 so etwas wie die manifestierte Sehnsucht nach einem Realitätsgehalt des Begriffes Energie. Aber der Begriff ist leer. Von der Entstehungsgeschichte her macht der Begriff Energie nur Sinn, wenn man gleichzeitig die Energieerhaltung einführt, so gesehen haben wir es hier mit einem versteckten Zirkelschluss zu tun.
Ein einfaches Beispiel um zu illustrieren wie subjektiv dieser Begriff ist: Die fundamentalste Form der Energie ist die Bewegung. Auch Wärme ist Bewegung. Wahrscheinlich ist auch die zeitliche Veränderung von elektromagnetischen Feldern auf irgendeiner Ebene der Erscheinungsformen Bewegung. Betrachten wir als einfaches Beispiel die kinetische Energie eines Kometen. Messbar in Kilotonnen TNT, wenn er auf die Erde prallt. Von der Sonne aus betrachtet hat er eine ganz andere Geschwindigkeit mit einer anderen kinetischen Energie, vom Zentrum der Milchstraße aus betrachtet berechnet sich wieder ein anderer Wert. Wo ist also seine Kinetische Energie? Ist sie auf dem Kometen? In dem Kometen? Bildet sie sich spontan zwischen Betrachter und Kometen sobald er die Augen öffnet oder beginnt darüber nachzudenken, in welchen Bezugsystem er rechnen möchte? Oder entsteht sie beim Zusammenprall durch die Realtivgeschwindigkeit?
Die sich abzeichnende Silhouette eines Paradigmenwechsels.
Es gibt eine scheinbar elegante Weise, Freie Energie zu verstehen. Man betrachtet Skalarwellen als alles durchdringendes, energiereiches Hintergrundfeld, und sagt Strukturen seien mit diesen Wellen resonant. Dann hat man per se ein offenes System, das aus dem Hintergrundfeld Energie tankt, und die Energieerhaltung ist per Definition nicht mehr anwendbar.
Aber die ganze Geschichte riecht nach einem fundamentaleren Paradigmenwechsel. Dazu ein Gedankenexperiment.
Ein Planet des Aldebaran Systems wird von einer reptiloiden Spezies in Ufos angegriffen. Die Alderbaraner verteidigen sich mit Elektronenstrahl-Kanonen. Einer dieser Elektronenstrahlen verpasst sein Ziel und schießt in die Leere des Alls. Elektronenstrahlen sind gebündelt. Wie der Strahl in der Fernsehröhre. Das liegt nach den Gesetzen unserer aktuellen Physik daran, dass sich gleichförmig bewegte Ladung gegenseitig anzieht. Wäre das nicht so, würden sich die negativ geladenen Elektronen gegenseitig abstoßen und der Strahl würde in einer Wolke verpuffen. Unser Elektronenstrahl driftet nun eine Weile durchs All, bis er von einem Raumkreuzer vom Sirius entdeckt wird. Rein zufällig fliegt dieser Raumkreuzer parallel zum Strahl, so dass dieser aus seiner Sicht heraus ruht. Frage: Warum bleiben die Elektronen trotzdem gebündelt. Die Vertreter vom Sirius wissen nichts vom Ursprung des Strahls, können ihm auch keine eigene Geschwindigkeit zuordnen. Natürlich haben die Syrianer eine Relativgeschwindigkeit zu ihrem Heimatplaneten, aber von dem weis der Elektronenstrahl nichts. Alles was objektiv da ist, ist also die Relativgeschwindigkeit Strahl/Raumschiff. Und die ist null. Das Paradox hat mehrere mögliche Lösungen, die einzeln aber auch in beliebiger Kombination greifen könnten.
– Wir kehren zurück zu Äthermodell und ordnen dem Elektronenstrahl eine absolute Geschwindigkeit relativ zum ruhenden Äther zu.
– Wir nehmen an, dass die Elektronen ein Gedächtnis haben und wissen wie schnell sie in Bezug auf ihr Ursprungssystem fliegen.
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– Wir gestehen uns ein, dass die Rolle des Betrachters konstituierend für die von ihm beobachtete Realität ist, wie es uns die moderne Quantenphysik hinter vorgehaltenen Hand vorschlägt.
– Die tatsächlich gemachten Experimente zu dieser Problemstellung zeigen eine weitere Möglichkeit des Umgangs mit dem Problem: Elektronenstrahlen auf dem Weg durchs Vakuum haben die Neigung, sich auf sich selbst zu beziehen. Sie bilden wellenförmige Strukturen, fliegen mal gebündelt, mal als Wolke, beginnen sich zu verwirbeln um sich irgendwann als nicht-stabile Struktur in einer Wolke aufzulösen… Selbstorganisation!
Der letzte große Paradigmenwechsel hatte etwas damit zu tun, dass der Anker des Koordinatensystems des Betrachters aus der Erde in die Sonne verlegt wurde. Der kommende Paradigmenwechsel wird wahrscheinlich wieder etwas damit zu tun haben, dass wir den Standpunkt des Betrachter verlegen – fortan entweder über Relativgeschwindigkeiten zum Äther nachdenken, den Äther kartieren und das Universum (wieder) als gigantisches Wirbelsystem betrachten. Oder wir hören auf, an ein Zentrum, an einen Nullpunkt zu glauben, legen ihn ad acta als menschliche Illusion, die sich aus unserer eigenen Identität und Körperwahrnehmung ableitet, aber keinen physikalischen Wahrheitsgehalt hat. Das bräuchte eine völlig neue Mathematik. Aber so wäre der Weg frei Selbstorganisation zu verstehen und mathematisch zu fassen.
Praktische Anwendungen (Physikkenntnisse vorausgesetzt!)
Offen ist bisher die Frage geblieben, welche Anwendungen, welche „Perpetuum Mobiles“ denn nun für die Zukunft zu erwarten sind.
Zunächst einmal kommen die mechanischen Lösungen: Zum Beispiel Fliehkraft- Auskopplung: eine frei rotierende Scheibe mit Excentermasse, einer gewollten Unwucht. Die Unwucht rüttelt an der Achse. Diese Impulse lassen sich verstromen. Je mehr Energie über das Bremsen der zitternden Achse abgezogen wird, desto zentrierter rotiert die Scheibe, desto weniger Energie braucht es, die Rotation des Excenters aufrecht zu erhalten. Man merkt schon: Hier ist der lineare Zusammenhang durchbrochen. Je mehr Energie ich abziehe, desto weniger verbrauche ich für die Aufrechterhaltung der Bewegung.
Eine andere Möglichkeit: Ein Spiel zwischen Impulserhaltung (hier fließt die Geschwindigkeit linear in das Formelwerk ein) und der Energieerhaltung (sie berechnet sich im Quadrat zur Geschwindigkeit). In der linearen Mechanik lässt dieses Formelwerk keinen Freiraum, Energie zu schöpfen. In der Nicht-linearen- Mechanik verliert sich jedoch der Anker des Koordinatensystems. Bei Systemen mit mehreren gegeneinander rotierenden Subsystemen verliert sich das absolut ruhende Koordinatensystem und man kann den einzelnen Stoffströmungen keinen definierten kinetischen Energiegehalt mehr zuordnen. Dafür kann man Energie zwischen den Subsystemen hin- und herpumpen – und bei jedem Impulsübertrag von einem Subsystem auf das andere Energie abschöpfen. So funktionieren Wirbel. Sie bilden ausgelagerte, rotierende Subsysteme aus. Das hier die Erhaltungssätze nicht gelten, kann man an einem einfachen Beispiele sehen: Ein mit Wasser gefülltes Ei wird im Hochvakuum auf Magnetlagern in Rotation versetzt. Die äußere Reibung des Systems kann so vernachlässigt werden. Eigentlich gilt der Drehimpulserhaltungssatz, das heißt, das Ei müsste in alle Ewigkeit weiterrotieren. Aber die Flüssigkeit im Inneren gehorcht anderen Gesetzen. Es bildet sich ein Fließgleichgewicht aus. Im Kern wird sich ein aufsteigender schneller Wirbel bilden,
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ähnlich einem Tornado, der als weitläufige flache Spirale im Randbereich des Eis wieder nach unten fließt. Die Struktur findet sich im Internet illustriert unter dem Begriff „Torkado“ – um die Kollegin Gabi Müller zu ehren, die diesen Begriff für diese universelle Bewegungsform eingeführt hat. Es ist keine laminare Strömung, die sich ausbildet, sondern es bilden sich stabile Unterwirbel, die eine Art mehrfach verdrillte Kordel formen. Die jeweils kleinere Skala speist sich durch die auf sie wirkenden Korioliskräfte aus der/den übergeordneten Bewegung(en). So wird die Energie von einer Skala auf die nächst-kleinere durchgereicht, bis ins Kleinste. Durch die so entstehende innere Reibung erhitzt sich die Flüssigkeit im Außenbereich – während der Wirbelkern in der Regel kühler wird. Für das Gesamtsystem stellt sich die Frage: was gilt? Die Impulserhaltung oder die Energieerhaltung? Wie man sieht, hat die nicht-lineare Mechanik es in sich – egal ob am Wirbel, oder an vereinfachten mechanischen Abbildern des Wirbelprinzips.
Aber Vorsicht mit den Wassereiern. Bei hohen Drehzahlen, sagen wir vorsichtshalber ab 10.000 U/min, kommt es zur Selbstinduktion und das Wasser geht in den Plasmazustand über. Das kann zu Kernreaktionen zwischen den ionisierten Wasserstoffatomen, also blank liegenden Protonen der Wassercluster führen, die sich dann in Kettenform längs der Strömungslinien arrangierten – auch eine Möglichkeit der Energiegewinnung, aber bei weitem zu explosiv.
Aber es ist möglich, das Wasser auf diesem Wege mit „Energie“ aufzuladen. Man sollte aber unterhalb des Plasmazustandes bleiben, der sich durch ein blaues Leuchten bemerkbar macht. So behandeltes Wasser gibt die in der Veränderung der Kernstruktur gespeicherte Energie wieder ab, wenn es zum Beispiel in einem Hubkolbenmotor komprimiert wird. Der oben genannte Victor Schauberger hatte dieses Verfahren zur Serienreife gebracht und war in der Lage, mit einem Zusatz von Kohlenstoff und dem Einsatz von Silberblechen als Katalysator im Wirbel ein Wasser herzustellen, mit dem man handelsübliche Dieselmotoren ohne Umrüstung antreiben konnte. Das Patent wurde in den 90ern des vergangenen Jahrhunderts von einem Österreicher „back-engineert“ und neu angemeldet. Man sagt er lebe jetzt als reicher Mann in Australien. Die berühmte Schublade.
Andere Möglichkeiten, Wasser als Brennstoff einzusetzen, ist der Einsatz von kalter Elektrizität oder Skalarwellen. Kalte Elektrizität ist eine bisher relativ unerforschte Sorte „Strom“, mit einer Feldstruktur die auf Longitudinalwellen basiert. Auch eine Erfindung von Nicolas Tesla. Sie lässt Lampen leuchten aber dreht keinen Elektromotor. Aber sie energetisiert Wasser und macht es zu Brennstoff. Auch der Einsatz von Skalarwellen kann am Energiehaushalt chemischer Prozesse Unregelmäßigkeiten hervorrufen. Hydrokatalytische Wasserstoffproduktion nennt man das, wenn eine herkömmliche Elektrolyse durch Skalarwellen einer definierten Resonanzfrequenz katalysiert wird. So entsteht Knallgas bei einem Energieeinsatz, der einen Bruchteil des normalen Bedarfs darstellt. Aber Vorsicht auch mit Longitudinal und Skalarwellen. Sie haben in jedem Fall Einfluss auf Biosysteme, bei bestimmten niedrigen Frequenzen sind die Felder heilsam und energetisierend, bei Pulslängen kürzer 1/10.000 Sekunde kommt es zu Schmerzen, Organschäden oder plötzlichem Tod. Tesla nannte letztere Todesstrahlen.
Man kann nur hoffen, dass die Menschheit auf den Einsatz von Longitudinal und Skalarwellen verzichtet. Die oben skizzierten mechanischen Lösungen sind hinreichend und entsprechen unserem Platz in der Schöpfung. Skalarwellen sind die Bausteine von Seele, Geist und Emotionen, und darüber hinaus das Feld, das
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unsere Wirklichkeit konstituiert. Darin herumzupfuschen heißt Gott spielen mit verbundenen Augen, und ist bis auf weiteres nicht zu verantworten.
Grenzwertig ist das Spiel mit Permanentmagneten. Es ist möglich, mit einseitig abgeschirmten bewegten Magneten, nennen wir sie potentielle Monopole, Wirbel im magnetischen Fluss zu erzeugen, die lokal die Raumzeit krümmen. So entsteht ein dynamisches Gleichgewicht, in dem sich eine selbstbeschleunigende Bewegung, die erzeugte Raumzeitkrümmung und die monopolbedingte Quelle im sonst quellenfreien Magnetfeld in einem dynamischen Gleichgewicht befinden, das mechanisch belastbar ist. Also Energie erzeugt. Auch diese Geräte emittieren in der Regel Skalarwellen und sind mit Vorsicht zu genießen. Bei hohen Drehzahlen und Leistungen sollte man daher nicht leichtfertig mit einer Markteinführung umgehen.
Und wofür das ganze?
Die Warnung vor hohen Leistungen von Freie Energie-Geräten hat neben der unerforschten Physik von Raumzeitkrümmungen einen weiteren Grund: Freie Energie ist die einmalige historische Chance die großen Versorgungsmonopole zu brechen und die Menschheit in Bezug auf das Thema Energie in eine weitreichende Autarkie zu entlassen. Es ist zu erwarten, dass die Monopolisten von heute, die Ölkonzerne und Energieversorger, es anstreben werden, Freie Energie auf High- Tech-Basis zu entwickeln und Geräte mit hohen Leistungen zu installieren – alles nur um ihr Versorgungsmonopol aufrecht zu erhalten.
Sie werden versuchen aus Kohle und hydrokatalytisch erzeugtem Wasserstoff Autogas herzustellen das wie gehabt an den Tankstellen verkauft wird – oder die Brennstoffzelle per Gesetz durchdrücken, statt die Menschen ihre Autos mit Wasser fahren zu lassen.
Sie werden die fossilen Brennstoffe mit Hilfe Ihrer Klimakatastrophenlügen verbieten und uns zwingen mit Strom zu heizen. Diesen Strom werden sie dann klimaschonend als Freie Energie herstellen. Die Stromversorgung für den kleinen Mann, das Aggregat, das 2kW Dauerlast und Spitzenleistungen von 8kW bringt, also das, was man für einen Einfamilienhaushalt braucht um die Stromrechnung aus dem Leben zu eliminieren, wird wahrscheinlich mit aller Macht bekämpft werden.
Dabei wäre es so schön.
Ich wünsche mir, dass sich die Menschen das nicht nehmen lassen.
© Harald Kautz-Vella Gumtower Weg 1
16866 Gumtow OT Görike

many blessings
Andreas Körber
www.wortkraftschwingung.de

www.thrivemovement.com
Film von und mit Foster Gamble über komplexe Themen und Hintergründe der freien Energie:

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